Sommerliche Bräune auch im Winter

22-03-2011 um 10:00 Styling-Team

Der Winter ist noch nicht abgeklungen, aber schon längst wähnt man sich in wärmsten Sonnengefilden. Die kalte Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren und das nicht nur im Gemüt. Auch die Haut wird und bleibt immer blasser, was viele mit einem Besuch im Solarium auszugleichen versuchen.

Die Technik in der Sonnenbank

Sonnenenthusiasten bräunen sich einiger Statistiken nach zwei bis drei mal im Jahr, wobei die Zahlen durch tägliche Besuche im Solarium nach oben getrieben werden. Wer sich auf die Sonnenbank legt, sollte aber zumindest über die technischen Eigenheiten der Solariumgeräte und deren Funktionsweise Bescheid wissen. Dass in dieser UV-Röhren stecken, die die geliebten Strahlen auf die Haut bringen, ist jedem bekannt. Aber es steckt noch einiges mehr dahinter: Neben den Röhren selbst befinden sich noch einige Reflektoren in der Sonnenbank, die die Strahlen gleichmäßig auf dem Körper verteilen sollen und die Intensität noch etwas erhöhen. Daneben finden sich Filter, die dafür sorgen, dass die Haut nicht allzu sehr mit der UV-Strahlung belastet wird. UV-Strahlung ist dabei nicht immer gleich UV-Strahlung, sondern es gibt auch hier Unterschiede: So wird zwischen UV-A und UV-B unterschieden. Ersteres ist für die Ungeduldigen. UV-A bräunt sofort, der Effekt hält allerdings nur ein paar Tage und klingt dann wieder ab. UV-B lässt die Bräunung allerdings erst nach einigen Tagen einsetzen, wofür diese dann aber länger hält. So kann man sich seine Sonnenbank nach den eigenen Bedürfnissen aussuchen und auch den Grad und die Intensität der Bräune selbst bestimmen.

Belastung für die Gesundheit

Dass zu häufiges Sonnenbaden der Gesundheit schadet, ist allgemein bekannt. Experten des Gesundheitswesens, wie etwa die World Health Organization (WHO), sehen Solarien als nicht geeignet an, zusätzliche Bräunung hervorzurufen. Das Risiko des Hautkrebs ist nach diversen Berichten schlicht zu hoch. Wer aber nicht auf seinen Besuch im Solarium verzichten möchte, soll nach Expertenangaben zuvor den individuellen Hauttyp bestimmen lassen und dann seine Entscheidung treffen. Gelegentliche Besuche rufen aber keinen allzu großen Schaden hervor. Es gilt also, das richtige Maß zu finden. Außerdem sollte man auf das Alter der Sonnenbänke achten. Modelle mit einer Strahlenstärke von 0,6 Watt pro m² sind in einigen Solarien immer noch in Betrieb. Nach neueren Richtlinien darf eine Intensität von 0,3 Watt pro m² aber nicht überschritten werden, weshalb die älteren Modelle eine erneute Prüfung wohl ohne Zertifizierung beenden würden.

Solarien gegen Winterdepression

Einige Menschen befällt sie besonders schlimm: Die Winterdepression. Dies ist auf den Mangel an Sonnenlicht zurückzuführen, denn der Mensch braucht es nunmal zum Glücklichsein. Vielen erscheint ein Besuch im Solarium da logisch. Doch auch hier wird davon abgeraten. Denn nicht die Haut vermisst die Strahlung, sondern das Auge. Die Strahlung einer Sonnenbank ist für dieses aber extrem schädlich, weshalb man eine Schutzbrillen tragen muss. Lichttherapie ist hierbei das Stichwort, bei der man die Strahlung in die Augen aufnehmen kann. Das heißt aber nicht, dass das Solarium nicht zur Hebung der Laune geeignet ist. Wenn man im Spiegel einen bräunlich-sommerlichen Teint erblickt, ist das sicherlich auch nicht schlecht für das eigene Wohlbefinden und das Gemüt.

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