Das passende Make-up zum Kleid
19-12-2011 um 05:07 Styling-TeamEs ist schon eine sehr spezielle Angelegenheit, Kleider für einen bestimmten Anlass auszuwählen. Gut sitzen soll die Garderobe und natürlich dem Zweck entsprechend passen. Doch bei genauer Betrachtung ist es nicht nur das Outfit, das den Gesamteindruck erschafft. Auch die Frisur, der Schmuck und natürlich das Make-up sind daran beteiligt. Grund genug also, auch ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken.
Ton in Ton
Entscheidend für die richtige Kombination ist es oft, keine allzu auffälligen Kontraste zu wählen. Sie werden von den betrachtenden Augen als störend empfunden, wirken etwas chaotisch und wenig harmonisch. So können Kleider und Make-up an sich gut gewählt sein. Passen sie jedoch nicht zusammen, ist der Gesamteindruck negativ. Besser ist es daher, Ton in Ton zu arbeiten. Die Farbe der Garderobe sollte in den Farben der Schminke somit ebenfalls vorkommen. Ob das auffällig oder dezent geschieht, ist nicht pauschal zu sagen. Gerade schwere Töne wie das dunkle Rot oder das Violett werden beim Make-up eher zurückhaltend angelegt, wogegen bei zarten Farben etwas kräftiger geschminkt werden darf.
Widerstreitende Farben
Im Gegensatz dazu ist es allerdings nicht stets falsch, auf Kontraste zurückzugreifen. Hierbei sind aber ein gutes Augenmaß und sehr viel Feingefühl notwendig. Denn wie Feuer und Wasser lassen sich viele Gegenpole nur schwer unter einen Hut bekommen. Ob und wie das gelingt, ist immer von den gewählten Tönen abhängig. Hier ist es aber durchaus empfehlenswert, erst sehr dezente Farben zu kombinieren und zu schauen, wie diese sich vertragen. Gerade die blassen Elemente sind dabei deutlich besser in eine Harmonie zu bringen als die gesetzten Kolorationen. Das Ergebnis sollte stets sehr leicht wirken, das betrachtende Auge schonen und ihm eine optimale Zusammengehörigkeit zeigen. Kräftige Kontraste dagegen passen nur selten und erfordern einigen Mut.
Die Accessoires beachten
Bei alledem sollte allerdings nicht vergessen werden, dass nicht nur Kleider und Make-up den Gesamteindruck bestimmen. Er wird vielmehr auch durch die Frisur oder den Schmuck beeinflusst. Schon wenige Fehlgriffe – etwa die Wahl des Gürtels, der Kette oder sogar lediglich der Uhr – können unpassend wirken. Wichtig ist es daher, sich nicht erst kurz vor dem Anlass zurechtzumachen, sondern sich tatsächlich die nötige Zeit zum Ausprobieren zu nehmen. Das gelingt am besten in aller Ruhe. Hierbei darf auch mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen experimentiert werden, um das beste Ergebnis für sich zu finden. Das zeichnet sich regelmäßig dadurch aus, dass es zu der anwendenden Person passt und nicht aufgesetzt erscheint. Weniger ist dabei am Ende meist mehr.